VG West Family Fund

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Stand 11.05.2020: 

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Ende einer Ära: RMC Düren verliert seine Rennstrecke

Es ist das traurige Ende einer Ära: Der RMC Düren e.V. verliert seine Rennstrecke, bis zum 30. Juni muss der Verein das Gelände räumen. Das schreibt die Kündigung durch die Bundesanstalt für Immobilien-Aufgaben vor, der Vermieter des RMC-Geländes. Der DMC-Sportkreis West büßt damit eine weitere Traditionsstrecke ein, zuletzt musste 2008 der MAC Walsum seinen Haindl-Ring in Duisburg aufgeben.

„Wir kämpfen bereits seit über einem Jahr um den Fortbestand unserer Strecke, doch jetzt sind wir machtlos“, äußert RMC-Vorsitzender Rüdiger Hepp sichtlich frustriert. Die Strecke des Renn-Minicar-Clubs Düren ist bereits seit den Achtzigerjahren auf dem ehemaligen Gelände der belgischen Armee direkt an der B56 südlich von Düren, das später von der Bundeswehr genutzt wurde, beheimatet. Das riesige Gelände, auf dem die Rennstrecke nur einen winzigen Teil einnimmt, befindet sich mittlerweile im Besitz des BImA mit Sitz in Bonn, die im Auftrag des Bundesfinanzministeriums die Verwaltung und Verwertung ihrer Liegenschaften nach kaufmännischen Grundsätzen verfolgt.

So kommt ein Investor, der auf diesem Gelände eine riesige Photovoltaik-Anlage errichten will, der Bundesanstalt sehr gelegen. Um das Genehmigungsverfahren in die zweite Offenlegung zu führen, muss ein Kanalgraben umgelegt werden, der sich unter den Aufbauten der Rennstrecke (Fahrerlager, Fahrerstand) befindet.

„Ab dem 15. Juni beginnt der Rückbau, werden die beiden Fahrerlager, die Fahrerstand-Container, die Zeitnahme etc. entfernt und entsorgt. Bis zum 30. Juni müssen wir das Gelände verlassen“, schildert Rüdiger Hepp, Ende der Siebzigerjahre Gründungsmitglied des RMC Düren, der seit 1981 dem DMC angehört. Seit 2015 ist Rüdiger Hepp Vorsitzender des Vereins, der nach schwierigen Jahren mittlerweile wieder 55 Mitglieder zählt. Stellvertretender Vorsitzender ist Frank Schewiola, Schatzmeister Roland Karduck.

Nachdem der RMC Düren am vergangenen Wochenende nach der Corona-Krise endlich wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen hat, ist klar, dass spätestens am 14. Juni die letzten Runden auf dem 232-Meter-Kurs gedreht werden. Gerade in den vergangenen Jahren war die RMC-Strecke immer weiter verbessert worden. Nach einem neuen, topfebenen Asphalt im Jahr 2008 folgten neue, materialschonende Streckenbegrenzungen, flache Curbs, der Ausbau des Fahrerlagers, Anschaffung eines Stromaggregates und nicht zuletzt der Bau der überhöhten Boxengasse, einem Novum unter den VG-Rennstrecken im Westen.

2009 war die Rennstrecke, südöstlich von Aachen in der Eifel gelegen, die Geburtsstätte des Nitro-West-Masters (NWM). Und bis auf 2019 richtete der RMC in jedem Jahr einen NWM-Lauf, der sich nicht zuletzt auch wegen der Waffel-Tradition zum Saison-Highlight entwickelte. Auch Rennen zur Sportkreis-Meisterschaft West sowie Elektro- und Markenpokal-Rennen waren seitjeher fester Bestandteil des RMC-Kalenders.

Für Rüdiger Hepp bedeutet die aktuelle Situation jedoch nicht zwangsläufig das Ende: „Bis zur Genehmigung der Photovoltaik-Anlage ist es noch ein langer Weg. Nach den Kanalbaumaßnahmen folgt die zweite Offenlegung und das Planverfahren, bei dem wir uns auf jeden Fall einbringen werden. Sollte es am Ende keine Genehmigung geben, ist eine Rückkehr auf die Strecke nicht ausgeschlossen. Denkbar ist aber auch die Errichtung einer neuen Modellrennstrecke, unsere Suche nach einem passenden Gelände hat bereits begonnen.“

NWM @ Haltern: Verschoben ist nicht aufgehoben

Auch der zweite Lauf zum Nitro-West-Masters (NWM) kann nicht planmäßig stattfinden. Die Vereinsführung des RC Haltern hat aufgrund des weiterhin bestehenden Veranstaltungsverbots in Nordrhein-Westfalen mehrere Veranstaltungen, die in den kommenden Wochen innerhalb des ADAC-Fahrsicherheitszentrums Westfalen stattfinden sollten, abgesagt bzw. verschoben. Darunter fällt auch das RC-Car-Rennen auf dem Lippe-Ring am Pfingstwochenende (30./31. Mai). Allerdings gilt für das traditionelle NWM-Rennen an Pfingsten in Haltern genau wie für den NWM-Auftakt in Hamm, der eigentlich am 16./17. Mai hätte stattfinden sollen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

„Unter Berücksichtigung der Landes- und kommunalen Auflagen blieb uns in der jüngsten Vorstandssitzung nichts anderes als der Beschluss übrig, dass Veranstaltungen in den kommenden Wochen nicht planmäßig stattfinden können. Leider fällt auch das Rennen zum Nitro-West-Mastes darunter, das traditionell am Pfingstwochenende stattfinden sollte“, erklärt Stefan Nowicki, Vorstandsmitglied des Rallye-Club Haltern e.V. im ADAC. „Dieses Rennen ist uns aber so wichtig, dass wir nichts unversucht lassen werden, um einen Ersatztermin zu finden.“

Der nächste reguläre Termin im VG-Kalender ist nun das Nitro-West-Masters #3 am 27./28. Juni in Bad Breisig, gleichzeitig ein Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West und Warm-up zur Deutschen Meisterschaft VG10 und Deutschland-Cup VG8S/VG10S.

„Sobald Veranstaltungen bzw. Wettbewerbe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wieder möglich sind, werden wir prüfen, welche Rennen auf welchen Termin verlegt werden können. Unverändert denkbar ist ein kurzfristiges NWM-Rennen am 13./14. Juni. Grundsätzlich aber halten wir vorerst an den geplanten Saison-Terminen fest, bleiben aber flexibel“, sagt Uwe Baldes, Verbrenner-Glattbahn-Referent im Sportkreis West und NWM-Organisator.

Link: Terminkalender 

VG-Rennstrecken: Training fast überall wieder möglich

Auf fast allen VG-Rennstrecken im Westen ist Training wieder möglich. Die jüngsten Lockerungen der Beschränkungen im Rahmen der Corona-Krise haben sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Rheinland-Pfalz zu teils kurzfristigen Genehmigungen zur Öffnung der Sportanlagen und somit auch der RC-Rennstrecken geführt. Die behördlichen Auflagen sind allersdings sehr unterschiedlich. Die Genehmigungen gelten überwiegend für Vereinsmitglieder, Gastfahrer sind vorerst nur auf drei Strecken erlaubt. Unterschiedlich sind vor allem die Zahlen der maximal zulässigen Personen auf dem Gelände bzw. im Fahrerlager sowie auf dem Fahrerstand.

Geöffnet sind die VG-Rennstrecken in Bad Breisig, Borgholzhausen, Dormagen, Haltern, Hamm, Oberhausen sowie in Genk (Belgien), Gastfahrer sind nur in Bad Breisig (ab 13. Mai), Dormagen und Genk erlaubt. Dagegen sind die Rennstrcken in Düren und Velp (Niederlande) noch nicht freigegeben.

Auf allen geöffneten Rennstrecken gelten eindeutige Regelungen zur Einhaltung von Mindestabstand (1,5 Meter) und Hygiene-Maßnahmen, die unter allen Umständen zu befolgen sind (siehe Webseiten der Vereine bzw. Aushang an der Rennstrecke). Zudem müssen vollständige Anwesenheitslisten aller Personen geführt werden, so dass etwaige Infektionsketten zurückverfolgt werden können. In jedem Fall ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Übersicht über die VG-Rennstrecken im WQesten (ohne Gewähr):

Auftakt zum Nitro-West-Masters verschoben

 

Der Auftakt zum Nitro-West-Masters (NWM) wird verschoben, der erste Lauf findet nicht wie geplant am 16./17. Mai beim AMC Hamm statt. Aufgrund der aktuellen Lockerungen der Einschränkungen im Rahmen der Corona-Epidemie ist kontaktloser Sport im Freien zwar bedingt wieder möglich, und so dürfen auch die RC-Rennstrecken – je nach Genehmigung durch die lokalen Behörden und unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygiene-Schutzmaßnahmen – wieder öffnen, jedoch vorerst nur zum Training.

Der Auftakt zum diesjährigen Nitro-West-Masters findet nun möglicherweise am Pfingstwochenende (30./21. Mai) in Haltern statt, dem zweiten Termin im NWM-Kalender. Das setzt allerdings voraus, dass weitere Lockerungen beschlossen und Wettbewerbe wieder möglich werden.

„Wir bleiben flexibel, auch hinsichtlich des Terminkalenders. So ist es durchaus denkbar, das NWM-Rennen in Hamm auf den 13./14. Juni zu verschieben“, erklärt NWM-Organisator Uwe Baldes. „Natürlich sind wir ich froh, dass wir unsere Strecke wieder zum Training öffnen können. Das ist der erste Schritt. Im nächsten Schritt wollen wir wieder Rennen durchführen und nach Möglichkeit den NWM-Lauf nachholen“, so Emil Kwasny, Vorsitzender des AMC Hamm.

Link: Terminkalender 

Aus Lexan: TRT-Technik stellt Gesichtsvisiere und Schutzscheiben her

Aus Lexan stellt TRT-Technik normalerweise Karossen für Modellfahrzeuge her. Auch in den Nitro-Klassen VG10 und vor allem VG8 sind Karossen von TRT-Technik bzw. SLB-Bodies sehr beliebt, speziell auch wegen ihrer außergewöhnlichen Qualität. So vertraut beispielsweise VG8-Routinier Christian Wurst, amtierender Sportkreis-Meister West und Vizemeister im Nitro-West-Masters, auf Karossen des Familienunternehmens aus Essen, die zumeist fertig vorgeschnitten und gebohrt geliefert werden.

In Zeiten der Corona-Virus-Krise, in der auch der Absatz an Modell-Karossen erheblich eingebrochen ist, nutzt TRT-Technik den Werkstoff Polycarbonat (Lexan), um Gesichtsvisiere und Spuckschutzscheiben herzustellen. „Wir haben unsere Visiere auf Anregung der Universitätsklinik Essen entwickelt. Die Uniklinik hat die Visiere geprüft und ihre Tauglichkeit bestätigt“, berichtet Andreas Reiche, der mit seinem Bruder Thomas TRT-Technik führt. Die Gesichtsvisiere, bei denen Lexan in einer Stärke von 0,75 Millimeter verwendet wird, bietet einen sehr guten Schutz im Alltag und in speziellen Berufen. Anders als bei herkömmlichen Mund-Nase-Masken verhindern Gesichtsvisiere zudem das Beschlagen von Brillen. Zusätzlich eignen sich die Gesichtsvisiere der Modellbau-Experten aus Essen aber auch für RC-Car-Fahrer, um auf dem Fahrerstand die Schutzvorschriften zu erfüllen und trotzdem uneingeschränkte Sicht auf das RC Car zu haben. „Wir haben es schon ausprobiert: Mit dem Gesichtsvisier kann man problemlos ein Modell steuern“, so Thomas Reiche, wie sein Bruder Andreas ein erfahrener VG8-Pilot.  

Ebenso wie die Visiere erfreuen sich auch die Schutzscheiben für sensible Servicebereiche aus zwei Millimeter starkem, unzerbrechlichem Polycarbonat, die individuell in unterschiedlichen Größen angeboten sowie problemlos auch abgewinkelt werden können, einer hohen Nachfrage. „Aktuell gibt es bei Plexiglas teilweise einen Lieferengpass. Da wir immer eine Tonne Lexan einer bestimmten Materialstärke abnehmen müssen, ist unser Materialbestand sehr hoch. Wir können also liefern“, sagt Andreas Reiche, der sich bei aller Freude über die zusätzliche Verwendung und Nachfrage nach Lexan auch freuen würde, mit seinem Bruder endlich wieder auf einer RC-Rennstrecke einige Runden zu drehen.

Link: TRT-Technik   

500 Gesichtsmasken für die Nitro-West-Teilnehmer

Wann auch immer das Nitro-West-Masters (NWM) in die Saison startet, werden 500 Atemschutzmasken für Teilnehmer und Mechaniker sowie für Helfer der ausrichtenden Vereine kostenfrei zur Verfügung stehen. Die in PE-Folien einzeln verpackten, dreilagigen Einweg-Gesichtmasken nach DIN EN 14683 mit CE-Kennzeichnung in der Einheitsgröße 9,5 mal 17,5 Zentimeter aus hochwertigem, atmunsaktiven Vliesstoff und mit weichem, elastischen Ohrbügel entsprechen den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes und reduzieren die Verbreitung von Viren. Solche Mund-Nase-Masken werden ziemlich sicher zu den Schutz-Maßnahmen gehören, die von den Behörden mit der Genehmigung zur Rückkehr auf die RC-Rennstrecken vogeschrieben werden. "Es ist eine unglaublich tolle Geste, dass für die Teilnehmer und Helfer bei den Rennen zum Nitro-West-Masters 500 dieser Mund-Nase-Masken zur Verfügung gestellt werden. Auch diese Spende unterstreicht die Einzigartigkeit der Nitro-West-Familie", drückt NWM-Organisator Uwe Baldes seinen Dank aus.

Aktuell sind auch im Modellrennsport Veranstaltungen im Rahmen der Corona-Epidemie behördlich untersagt. Die Gemeinde der RC-Racer, speziell aus dem Nitro-West-Masters, hofft jedoch auf baldige Lockerungen der Einschränkungen und damit auf die Möglichkeit, wieder auf den Rennstrecken zu trainieren und NWM-Rennen austragen zu können. Ein umfassendes Schutz-Konzept zur Umsetzung möglicher Maßnahmen zur Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Vorschriften hat die Internet-Plattform nitro-west.de vorgelegt.

Link: Schutz-Konzept "Sport mit Corona 2.0 (pdf) 

Schutz-Konzept #2: Neu mit Gesichtsvisier, Camping, Gliederung

Eine eindeutige Unterteilung in Instandhaltung, Training und Rennen zeichnet die zweite Fassung des Maßnahmen-Katalogs "Leben mit Corona" aus. Das von nitro-west.de veröffentlichte Schutz-Konzept zur Rückkehr auf die Rennstrecken weist zudem Gesichtsvisier und Camping als neue Themen aus und ist, neben diversen inhaltlichen und optischen Änderungen, nicht mehr auf VG-Klassen ausgerichtet. Dieses Zusammenfassung an möglichen Maßnahmen stellt eine Grundlage dar, um Genehmigungen zur Instandhaltung der Rennstrecken sowie zur Durchführung von Training und Rennen zu beantragen.

Aktuell erlauben die behördlichen Auflagen weder Training noch Rennen, doch weitere Lockerungen der Einschränkungen sind zu erwarten. Wenn irgendwann wieder Training und Rennen im Modellrennsport erlaubt werden, wird dies jedoch nicht ohne Auflagen zur Einhaltung von Mindeststand und Hygiene-Vorkehrungen möglich sein. Für die Umsetzung der behördlichen Auflagen eignet sich das Schutz-Konzept als Hilfestellung und Leitfaden.

Dass die am 21. April veröffentlichte erste Version des Maßnahmen-Kataloges über 650 Mal von der Internet-Plattform nitro-west.de heruntergeladen worden ist, unterstreicht das große Interesse.

Link: Schutz-Konzept "Leben mit Corona" 2.0 

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Nächster Event

+++ V E R S C H O B E N +++

Nitro-West-Masters #2
@ Haltern 

Sa/So, 30./31. Mai

Ausschreibung
Nennung
Teilnehmer
myRCM.nitro-west.de
RC Haltern

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