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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
In Schwung kommen

Ich freue mich auf Oberhausen, auf den ersten Lauf zum Nitro-West-Masters am Wochende.

Erstens, weil ich es echt mega klasse finde, dass das Starterfelkd so groß ist. 61 Nennungen, das ist super, erst Recht wenn man bedenkt, dass einige West-Fahrer beim ENS #2 in Österreich sind. Nun, diese Terminkollision war nicht wirklich zu vermeiden. Schließlich besteht für EFRA-Termine ein Terminschutz, und der macht nur Sinn, wenn man auch das einer EM vorangehende Wochenende frei hält, denn wie sonst soll jemand zum Trainingsbeginn am Montag in Spanien oder Italien sein, wenn er am Sonntag noch ein Rennen im Westen fährt oder fahren muss. Hätten wir also auch den ENS-Termin frei gehalten, so hätte es im Westen ein Sechs-Wochen-Break gegeben, und das wäre doch auch sehr unglücklich gewesen. Weitere Terminkollisionen mit der ENS gibt es nicht, in diesem Jahr gibt es nicht mal eine Terminkollission mit dem PSS-Finale.

Zweitens, ich freue mich einfach darauf, in Oberhausen zu fahren. Ich mag diese Strecke und sie liegt mir auch. Es wird aber auch Zeit, mit meinem neuen Xray RX8 endlich mehr zu fahren und Erfahrungen zu sammeln. Es ist echt ungewöhnlich, wie wenig ich in diesem Jahr bisher gefahren bin. Und wir haben bereits Mitte Mai! Klar, am Samstag wird viel Betrieb herrschen auf dieser herrlichen Bahn, aber ich will die verfügbare Zeit nutzen, möglichst viele Runden zu drehen. Ich habe beim zweiten SM-Lauf in Bad Breisig für mich beschlossen, mich mehr auf meine eigene Teilnahme an den Rennen und mein eigenes Fahren zu konzentrieren. Andere Dinge, die u.a. diverse Aufgaben und Funktionen mit sich bringen, werde ich versuchen, noch besser zu organisieren, aber so, dass sie mich weniger belasten, andere Aufgaben noch konsequenter verteilen. Ich muss, das habe ich in Bad Breisig gespürt, noch mehr auf meine Gesundheit achten. Die hat seit dem Erlebnis bzw. Ereignis bei der DM VG10 im Vorjahr in Ettlingen, als ich nach dem ersten Trainingstag erstmals in meinem Leben im Krankenhaus gelandet bin, Priorität.

Ich will also wieder mehr fahren, endlich in Schwung kommen, neben den Rennen auch endlich mal wieder einen Tag in der Woche ausgiebig trainieren. Meinen Xray RX8'2014 habe ich nach dem sechsten Finalrang von Bad Breisgi, nachdem ich sehr erleichtert war, die 30 Minuten überhaupt durchgehalten zu haben, erstmals zerlegt und neu aufgebaut. Das ging leichter und schneller als gedacht, ich war angenehm überrascht. Naja, so ganz fertig bin ich immer noch nicht, wie so oft passieren einige Dinge auf dem letzten Drücker, wenn sie überhaupt passieren.

Dafür sind die "Fahrer-Service-Pakete" für Oberhausen - wieder einmal dank Mutters Hilfe - bereits gepackt, immerhin 27 STück. Das bedeutet 27 Fahrer, die beim NWM-Auftakt ihr erstes Saisonrennen im Westen bestreiten. Ich finde das toll, zumal wieder ein paar Wiedereinsteiger dabei sind wie Helmut Hössler, Gunnar Blumendahl oder auch Mario Wittemeier sowie einige echte Newcomer.

Bei Sonne und Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke dürfte das ein echtes (Nitro-Racing-) Fest werden. Ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass wir gemeinsam viel Spaß haben werden.

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Veröffentlicht von am in Christian Wurst

... aber der RC-Car-Fahrer nicht! Brüllend

Da ich mit Luxemburg selbst und im Besonderen mit dieser Bahn viele schöne Erinnerungen verbinde, wollte ich am vergangenen Wochenende unbedingt dort hin. Luxemburg ist halt immer eine Reise wert! Zwinkernd

In den vergangenen Jahren gab es immer Terminüberschneidungen, so dass ich an keinem Rennen dort teilnehmen konnte. Aber dieses Jahr gibt es gleich zwei Gelegenheiten, und so habe ich mich voller Freude und Zuversicht zum ersten Rennen zur Luxemburger Meisterschaft angemeldet. Nur musste ich schnell feststellen, dass Petrus nicht auf meiner bzw. unserer Seite war.

So haben wir den Samstag in gemütlicher Runde verbracht, gegrillt (mit Winterjacke für uns und Heißluftföhn für den Grill), auf einer großen Leinwand das Formel-1-Qualifying geschaut, Unmengen Kaffee geschlürft und gefachsimpelt.

Sonntag war das Wetter leider nicht wirklich besser, und so haben nur zwei wagemutige Fahrer ein paar Runden gedreht. Dank frühzeitiger Information über die Wetterlage (Wolkenbruch und strömender Regen), konnte ich mir sogar den Weg über die Grenze sparen ...

Tja, nun liegt alle Hoffnung auf dem zweiten Lauf am 29. Juni.

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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
Streckenposten: Mehr Disziplin bitte!

Im Rückspiegel betrachtet war Vieles beim Auftakt zur Sportkreis-Meisterschaft West in Dormagen gut bis sehr gut. Was über weite Strecken nicht okay war, war das Besetzen der Streckenposten. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Nachlässigkeit, Gleichgültigkeit und teils sogar Ablehnung manche Teilnehmer ihrer Pflicht, den Streckenposten zu besetzen, nachkommen. Und oft sind es gerade jene Fahrer, die dann am lautesten auf dem Fahrerstand schreien, wenn sie selbst auf Hilfe angewiesen sind, dann aber ein Posten nicht besetzt ist oder der betreffende Streckenposten gelangweilt in die andere Richtung schaut.

Um es auf den Punkt zu bringen: Das Besetzen der Streckenposten ist Pflicht! Und der Streckenposten ist nicht irgendwann zu besetzen, sondern vor Beginn des der Vorbereitungszeit des betreffenden Laufes.

Und Zeit war in Dormagen genügend vorhanden, denn zwischen Ende eines Laufes und dem Start der Vorbereitungszeit lagen knapp drei Minuten.

Ich appeliere auch an dieser Stelle noch einmal eindringlich an alle Teilnehmer, dieser Verpflichtung ordnungsgemäß und rechtzeitig nachzukommen. Anderenfalls bleibt den Ausrichtern nichts anderes übrig, als von den vorgesehenen Maßnahmen Gebrauch zu machen, und das bedeutet eine Runde Abzug auf den besten Vorlauf bzw. eine Runde Abzug auf den zuvor gefahrenen (Sub-) Finallauf.

Wie in Dormagen wird auch in Bad Breisig im Zeitplan aufgelistet, wer wann Streckenposten besetzen muss. Somit kann sich jeder frühzeitig informieren, wann er dran ist - in der Regel jeweils im Anschluss an den eigenen Lauf.

Und wenn dann doch mal Freiwillige benötigt werden, dann denke ich, dass es in einem Fahrerlager wie in Dormagen, wo 80 und mehr Leute unterwegs waren, es nach dreimaligem Aufruf möglich sein muss, dass auch andere als wieder einmal Maria Meister und Bernd Wurst den Posten besetzen. Das war ein echtes Armutszeugnis!

Leute, wir können das besser! Und ich erwarte, dass es am Wochenende in Bad Breisig besser funktioniert.

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Veröffentlicht von am in Christian Wurst
Ein Auftakt nach Maß?!

Schon vor fast zwei Wochen war es nach langer Winterpause endlich soweit, das erste Rennen der Saison 2014 stand an. Da wir dieses Jahr quasi ohne Training in die neue Saison gestartet sind, war die Spannung entsprechend groß.

Nun, war es ein Auftakt nach Maß?

Wie so häufig hängt die Beantwortung der Fragen von der Sichtweise ab.

Hinsichtlich des Rennens selbst, Organisation, Verpflegung, Vorbereitung der Bahn, gibt es nur eine Antwort: Der MCK hat gezeigt wie es geht! Wobei ich noch immer hoffe, irgendwann selbstgemachte Frikadellen zubekommen. Cool

Aus unserer Sicht sieht die Bilanz nicht so eindeutig aus. Die Vorläufe waren okay, aber im Halbfinale hat sich nach ca. zehn Minuten meine Kerze verabschiedet und der Einzug in den Endlauf rückte in weite Ferne. Mit VIEL Glück und einer beherzten Aufholjagd hat es dann aber doch für das Finale gereicht. Im Finale hatte ich nach einem Traumstart (von 10 auf 4) mit sehr motivierten Fahrern zu kämpfen, zudem habe ich hier und da einiges an Zeit liegenlassen, so dass es am Ende nur zu P4 gereicht hat.

Also auf zum nächsten Lauf.

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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
Akte X

Akte X - X wie Xray. Jetzt schlage ich ein neues Kapitel in dieser Akte X auf. Ich werde in der VG8 mit dem neuen RX8'2014 an den Start gehen. Die Entscheidung fiel mega kurzfristig, das endgültige "ja" erfolgte am Mittwoch vor dem SM-Lauf. Der Baukasten, am Mittwoch erst bei SMI in Siegen eingetroffen, war dann am Mittwochabend bei mir, weil Hans-Josef Römer, Vater von Philipp, mal eben nach Siegen gefahren war. Am Donnerstag begann der Aufbau, am Freitagabend war der RX8 bis auf das Einstellen und Vermessen fertig. Erstmals gefahren bin ich den RX8 am vergangenen Mittwoch in Kirchhain - und hatte sogleich einen guten Eindruck.

Die Akte X ist zwar nicht so umfangreich wie meine Akte S wie Serpent, umfasst aber schon das eine oder andere Kapitel. Es begann 2000, als Xray mit dem T1 auf den Markt stürmte. Damals fragte mich SMI, ob ich nicht Lust hätte, neben VG8 und VG10-235 auch Elektro zu fahren. Was ich dann auch tat. Mit dem T1 in seinen verschiedenen Entwicklungsstufen war es eine spannende und auch erfolgreiche Zeit, die 2004  endete. Erst als der MAC Adenau über eine eigene Hallen-Rennstrecke verfügte, ging es 2009 mit dem T3 und mittlerweile mit dem T4 weiter. Dazu kommt eine kurze Zeit mit dem 1:12-er von Xray sowie ein Offroad-Rennen mit einem XB8R. Deutlich länger war da schon das Kapitel mit dem Xray NT1, den ich vom ersten Tag bis 2010 gefahren bin.

Immer wieder habe ich Juraj Hudy, wenn ich ihn getroffen habe, gefragt, wann er denn einen 1:8-er auf den Markt bringt. Er hat immer nur gelächelt und versteckte Andeutungen gemacht. Es war immer klar, dass er irgendwann auch ein Chassis für die Formel 1 des RC-Car-Sports entwickeln würde. Als es dann soweit war, fuhr ich Mugen. Jetzt ist die Zeit reif für ein neues Kapitel in meiner Akte X.

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