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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
Abschied, die Zweite!

Zum zweiten Mal hieß es in diesen Tagen Abschied nehmen von meinem Mugen MRX5. Das Chassis, das ich bei der Deutschen Meisterschaft VG8 2012 in Dormagen erstmals eingesetzt habe, hatte ich ja bereits vor Saisonbeginn verkauft. Für die DM 2014 in Munster hatte ich es noch einmal ausgeliehen, letztlich sogar vier Rennen bestritten. Nach der DM sprangen immerhin drei Podiumsplatzierungen heraus, ein dritter und ein zweiter Platz sowie der Sieg beim Nitro-West-Masters-Finale in Dormagen.

Apropos Dormagen: Der VG8-Sieg in Dormagen bedeutete gleichzeitig den Titelgewinn im Nitro-West-Masters 2014. Zwei Jahre zuvor war ich bei der DM an gleicher Stelle als Gesamtvierter bester Mugen-Pilot und wurde zudem Deutscher Meister 40+. Und beim allerersten Einsatz des Mugen MRX5 am 26. Oktober 2010 fuhr ich auf Anhieb einen neuen Rundenrekord auf der 268-Meter-Bahn von Dormagen sowie Platz eins in der Vorlaufrangliste und Platz zwei im Rennen heraus.

Insgesamt habe ich drei MRX5-Chassis besessen: Wie gesagt, das erste Chassis kam erstmals im Oktober 2010 zum Einsatz, das zweite im September 2012. Und das dritte, ein MRX5-WC, habe ich nie gefahren, 2014 wurde es erfolgreich von Gunnar Blumendahl bewegt.

43 meiner bisher insgesamt 324 RC-Car-Rennen habe ich mit dem Mugen MRX5 bestritten, dabei drei Pole-Positions und zwölf Podiumsplatzierungen, darunter fünf Siege, erzielt.

So habe ich diesen MRX5, mit dem ich so viele erfolgreiche Rennen bestritten habe und schöne Erinnerungen verbinde, nun wieder bestmöglich präpariert und wieder an seinen Besitzer (inklusiv dessen PSS-Motor) zurückgegeben. Es war und ist ein gutes Chassis. Und ich hoffe, das Jörg Ziummermann damit noch viel Spaß und Erfolg haben wird.

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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
Da ist der Pott!

Nitro-West-Champion VG8 - wenn mir im März jemand gesagt hätte, dass ich diesen Titel hole, den hätte ich genauso für verrückt erklärt wie jemanden, der mir zum gleichen Zeitpunkt gesagt hätte, dass ich in diesem Jahr 2000 Kilometer mit dem Fahrrad fahre. Beides ist aber eingetreten. Und beides halte ich für erstaunlich, sehr erstaunlich sogar. Das Besondere: Beides fühlt sich gut an, und auf beides bin ich stolz.

Dabei hatte die RC-Car-Saison 2014 eigentlich unter keinem guten Stern gestanden. Nach den gesundheitlichen Problemen im Herbst 2013 war das Feingefühl offensichtlich verloren gegangen, und so fiel es mir sichtlich schwer, ein RC Car präzise und konstant zu bewegen. Schon im Winter hatte es sich das beim Training auf der Indoor-Strecke des MAC Adenau gezeigt, als ich viel zu viele Fahrfehler machte. Das setzte sich auch zu Beginn der Outdoor-Saison fort. Dazu kam, dass nach meinem Wechsel zu Xray der neue RX8'2015 zu spät ausgeliefert wurde und eine ordentliche Saisonvorbereitung nicht möglich war. So drehte ich beim ersten SM-Lauf in Dormagen nur ein wenige Runden mit dem geliehenen Mugen von Rüdiger Hepp (Danke noch mal dafür). Da ich den SM-Lauf in Oberhausen zudem auslassen musste, war die Saison in der Sportkreis-Meisterschaft West quasi schon früh gelaufen. Nach dem Titel in 2012 und Platz drei im Vorjahr stand am Ende nur ein bescheidener neunter Platz.

Im Nitro-West-Masters war mein Auftaktrennen in Oberhausen auch nicht so toll, aber anschließend lief es von Rennen zu Rennen besser, denn von Lauf zwei in Düren bis zum Finale in Dormagen stand ich gleich fünf Mal in Folge auf dem Podium. Dabei sprangen sogar zwei Siege heraus, in Bad Breisig und eben in Dormagen. Damit war der VG8-Titel unter Dach und Fach, bester Senior - pardon: 40-Plus-Fahrer - war ich auch noch.

Die ersten vier NWM-Rennen fuhr ich mit Xray-Orcan, die beiden letzten Läufe mit Mugen-Rex. Keine Frage, der Xray RX8 ist ein sehr gutes Auto, schnell, zuverlässig und von hoher Qualität, doch der Mugen MRX5 kommt meinem Fahrstil einfach mehr entgegen. Und so war es dann auch vor allem die Art und Weise, wie ich den dritten Platz in Velp und den Sieg in Dormagen erkämpft habe, die mir wieder richtig großen Spaß bereitet hat. Es war geradezu schade, dass die Saison in Dormagen schon vorbei war.

Wie immer, geht es ohne entsprechende Unterstützung nicht. Und daher möchte ich an dieser Stelle auch "Danke" sagen, vor allem an meinen Bruder Jörg, an Bernd Rausch und Marco Muscara, an Bertram Kessler und SMI Motorsport, an Piero Torregiani und Contact RC Tyres, an LRP sowie an Jörg Zimmermann, der mir meinen alten 2012-er Mugen MRX5 für ein paar Rennen geliehen hat.

Mal abgesehen von meinen persönlichen Erfolgen war es auch insgesamt eine tolle Saison, speziell im Nitro-West-Masters. Diese Rennen, so finde ich, machen durch die Bank Spaß, das Miteinander ist prima, der Ablauf der Rennen durchgehen reibungslos, die Rennen fair aber spannend, denn das Niveau steigt von Jahr zu Jahr. So kann es 2015 gerne weitergehen.

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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
DMC-Sportbundtag: Herausragend

Es sind zwangzig Jahre her, dass ich das erste Mal an einem Sportbundtag (SBT) des Deutschen Minicar-Clubs (DMC) teilgenommen habe. Damals, also 1994, fand der Sportbundtag noch in Schlüchtern statt, und der Präsident hies Hans-Ludwig Walther. Ich glaube, ich habe nur einen oder zwei SBT´s ausgelassen bzw. auslassen müssen. Mittlerweile fahre ich schon seit einigen Jahren zusammen mit Uwe Rheinard zum SBT, und auf der Heimreise diskutieren wir dann mehr oder weniger munter über unsere Eindrücke, über den Ablauf, die Entscheidungen etc. Leider ist die Qualität des SBT´s von Jahr zu Jahr geringer geworden, und wenn ein Präsident in seinem Jahresbericht nicht mehr zu berichten hat, dass er "heute hier und morgen dort" war, dann ist das schon bezeichnend, so dass mein Fazit in den vergangenen Jahren immer gleich ausfiel: Die beiden Tage sind einfach vergeudet! Und trotzdem fahre ich Jahr für Jahr zum SBT, als Teamleiter meines Vereins MSC Adenau, als VG-Referent im Sportkreis West, als Nitro-West-Organisator, als aktiver Fahrer. Denn ich will die Dinge soweit mitgestalten wie dies in dieser weitgehend starren Struktur des DMC möglich ist. Das ist für mich auch eine Frage des Selbstverständnisses.

In diesem Jahr fällt mein Fazit anders aus. Denn aus einem unverändert schwachen Präsidium hat jemand herausgeragt und nicht nur mich positiv überrascht, sogar beeindruckt: Thomas Kohmann, Referent der Sektion Elektro-Glattbahn (EG). In der Sektionssitzung am Samstagabend analysierte der 49-Jährige aus dem oberfränkischen Strullendorf mittels Powerpoint-Präsentation ausführlich die Situation im EG-Bereich, untermauerte dies mit Statistiken und Grafiken, listete umfassend die möglichen Gründe für den massiven Abwärtstrend auf und führte in seinem "Elektro-Glattbahn 3.0"-Konzept Wege aus der Misere auf, die weit mehr als Veränderungen bei den Klassen und Meisterschaften umfassen. Dafür bekam Thomas Kohmann, der 2010 dem DMC beitrat und erst seit einem Jahr im Amt ist, verdientermassen viel Lob und Applaus. Natürlich wird es ihm nicht im Alleingang gelingen, den Turn-around zu schaffen, aber der Mann vom 1. MBC Bamberg hat klare Ziele und Visionen, die auch ein sichtlich beeindruckter Uwe Rheinard mit höchster Anerkennung quittierte. Jetzt liegt es an den DMC-Sportkreisen, an den Ortsclubs und an jedem DMC-Mitglied, einen Beitrag zu leisten, das Konzept mit dem erforderlichen Leben zu erfüllen. Thomas Kohmann ist jedenfalls ein bemerkenswerter Startschuss geglückt, der motiviert und Hoffnung macht.

Nicht nur in dieser Präsentation steckte viel Mühe, Arbeit und Sachverstand, auch die Anträge für die Sparte EG waren bestens vorbereitet, vor allem in der neuen Reglement-Zusammenfassung, die es allen leichter machen wird.

Solche Analysen, Konzepte und Visionen würde ich mir auch von anderen Präsidiumsmitgliedern und Referenten wünschen, auch von VG-Referent Josef Dragani. Schließlich haben wir im VG-Bereich einige heiße Themen, u.a. Geräusch-Emmission und Geräusch-Messung, (mögliche) EU-Verordnungen zur Lärm-Belastung oder zum Nitromethan. Was man allerdings Josef Dragani, der ja auch unverändert ein aktiver Nitro-Racer ist und somit selbst den Puls der Zeit in der VG-Sparte spürt, zu Gute halten muss ist der Fakt, dass es ihm gelungen ist, eine enge und zielführende Zusammenarbeit mit den VG-Referenten der Sportkreise aufzubauen, die Vorbildcharakter hat. Dazu passt ein Antrag zum SBT, der diesem Gremium aus DMC-Referent und SK-Referenten künftig viel größere Befugnisse in der betreffenden Sparte einräumt, der bemerkenswerterweise auch die Zustimmung der normalerweise nicht gerade reformwilligen Delegierten-Versammlung des DMC fand. Damit hat in jeder Sparte nun dieses Sechser-Gremium die Möglichkeit aber auch die Verantwortung, flexibel auf Erfordernisse in den betreffenden Klassen zu reagieren und bei Bedarf kurzfristige Veränderungen herbeizuführen sowie aktiv das Reglement maßgeblich zu gestalten - und zu beschliessen. Ein solcher Beschluss erlangt bereits mit der Veröffentlichung auf der DMC-Website Gültigkeit, beim SBT erfolgt nur noch eine Bestätigung.

Zwei erfreuliche Aspekte des DMC-Sportbundtages 2014, zwei wertvolle Schritte in die richtige Richtung.

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Veröffentlicht von am in Christian Wurst

Unglaublich aber wahr, es gibt wieder einen Blog-Eintrag von mir.

Vor dem letzten Lauf war die Meisterschaft in der Klasse VG8 des Nitro-West-Masters noch nicht entschieden. Sowohl Uwe Baldes, Ralf Vahrenkamp und ich konnten noch den Titel erringen, obgleich für mich eigentlich nur noch eine theoretische Chance bestand.

Bei traumhaftem Wetter und nur kurz unterbrochen von reichlich Knabberei und einem kühlen Bier - dafür besten Dank an Uwe und Daniel Thiele - absolvierten wir das Training. So richtig zufrieden war ich nicht, denn ich hatte unheimliches Untersteuern unter Last - nicht gut, wenn man an die Auffahrt auf die Gerade und den Bogen vor der Boxengasse denkt. Nach intensiver Beratung mit Frank Schewiola und Ralf haben wir dann aber eine Lösung gefunden, einfach etwas mehr Ackermann. Lächelnd Für Sonntag war also alles vorbereitet.

In der Nacht zum Sonntag hatte sich die Bahn etwas verändert, und so konnte ich in den Vorläufen Zeiten von 15,5 Sekunden fahren. Eine deutliche Verbesserung gegenüber Samstag im Training, und so lautete die Reihenfolge nach den Vorläufen:

  1. Tobias Hepp
  2. Christian Wurst
  3. Uwe Baldes
  4. Ralf Vahrenkamp

Für das Finale waren wir also guter Dinge, doch schon in der Vorbereitungszeit musste ich feststellen, dass sich die Bahn erneut verändert hatte und diesmal nicht zu meinem Vorteil. Mein Auto hatte jegliche Balance verloren, und ich hatte über das ganze Finale mit einem sehr losen Heck zu kämpfen.

Leider schied Tobias schon früh aus, da ein anderes Fahrzeug auf der Geraden landete und ihn getroffen hat. Im weiteren Verlauf konnte ich dann Uwe überholen und die Führung übernehmen, aber an ein Ausbauen der Führung war nicht zu denken. Nicht ganz acht Minuten vor Schluss unterlief mir ein Fahrfehler, und Uwe übernahm die Führung. Da es dann noch leicht zu regnen begann, konnte ich die verlorene Zeit auch nicht mehr aufholen. So gewann Uwe, verdient mit einem fehlerlosen Rennen, vor mir und Ralf.

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So und
ab jetzt beginnt meine Winterpause, aber wenn es was zu berichten gibt, werdet ihr es hier erfahren!

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Bis bald beim Nitro-West-Brunch und ein riesen Dank an alle meine Helfer, Sponsoren und an Uwe für eine tolle Rennserie!

Christian

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Veröffentlicht von am in Daniel Toennessen
DM VG10 Türkheim

Die DM in Türkheim ist nun gute drei Wochen vorbei. Es war für mich persönlich dieses Mal sehr anstrengend. Nach einer recht harten Phase im Job stand die gut 600 Kilometer lange Anreise an. Den Weg noch in den Knochen, war der erste Tag auch vom Fahren her eher so lala. Mit meinem neuen Mugen MTX6 hatte ich auch noch keine schnellen Runden gedreht. Bis auf einen Roll-out zum Motoreinlaufen bin ich den Wagen noch nicht gefahren. Nach den Umbau mit Tipps von Robert Pietsch und Steve Baumgarten gingen der Wagen und nach einer Portion Schlaf auch der Fahrer viel besser. Nun ja, ich habe im Rahmen dieser DM Einiges über das neue Auto gelernt und bin guter Dinge, in der nächsten Saison ein tolles Auto zu haben.

Die Finalläufe fanden dann leider im Regen statt. Meine Vorbereitung war hierfür recht gut. So konnte ich vom Achtelfinale bis ins Halbfinale hochfahren. Leider hat für das Finale ein kleinwenig Performance gefehlt. Am Ende kam der Undankbare sechste Rang im Halbfinale bzw. der elfte Gesamtrang heraus. Hm, einer muss ja verlieren ...

Die DM war von den Leuten des MCC Türkheim wirklich professionell durchgezogen worden. Ich hatte nichts zu beanstanden und hoffe, das alle Fahrer dies ähnlich gesehen haben. Das ging von der Nennung bis zum Abschluss, von der Anreise bis zur Kantine so. Große Lob an den Verein und alle Beteiligten!

Nach zwei Wochen Urlaub ist Velp bei Arnheim an der deutsch-niederländischen Grenze meine nächste Station. Dort wird der fünfte Lauf zum Nitro-West-Masters ausgetragen.

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