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Nitro-West-Warmup @ Dormagen: Lust auf mehr

Das traditionelle Nitro-West-Warmup am 02. April in Dormagen hat Lust auf mehr gemacht, Lust auf eine schöne und spannende Saison im Westen. Rund 50 VG8/VG10-Piloten gingen an diesem exklusiven Testtag auf die 268-Meter-Bahn an der A57. Die Nitro-Racer schüttelten sich bei endlos vielen Runden den Rost aus den Fingern. Für das Material, ob alt und aufgepäppelt oder neu und jungfräulich, war es ein ultimativer Härtetest.

Wie groß die Lust war, endlich wieder den faszinierenden Sound der Nitro-Triebwerke zu hören, den speziellen Duft von verbranntem Rizinus zu riechen und an frischen Moosgummi-Reifen zu schnüffeln, konnte man am frühen Sonntagmorgen erleben, als einige Frühaufsteher bereits vor dem noch verschlossenen Tor zur MCK-Anlage sehnsüchtig auf Einlass warteten. Kaum waren um kurz nach neun Uhr die ersten Runden gefahren, wurde spontan und unerwartet der Himmel undicht. Es tropfte, es regnete leicht, wenn auch nur kurz. Weil aber der Wind seinen Dienst versagte und auch die Sonne sich noch hinter grauem Schleier versteckte, trocknete der Asphalt in Zeitlupe.

Kurzerhand zog Uwe Baldes, Nitro-West-Organisator und VG-Referent im Sportkreis West, den für die Mittagspause geplanten Nitro-West-Treff vor und informierte gemeinsam mit SK-West-Vorsitzendem Heinz Kroezemann über die neue Saison, über den Rennkalender, die Änderungen im  Nitro-West-Reglement, über Aktivitäten in Velp und anderswo sowie über Dies und Das.

Danach ging es endlich los und die Nitro-Racer stürmten förmlich den Fahrerstand, so dass alsbald auf einen 20-Minuten-Rhythmus übergegangen wurde, also 20 Minuten VG8/HC8 und dann 20 Minuten VG10/HC10. Das klappte bis auf einen vermeidbaren Zwischenfall reibungslos.

Der Asphalt der anspruchsvollen MCK-Piste wurde gehörig unter Dampf gesetzt. Manchmal konnte man den Eindruck gewinnen, als ginge es schon um die erste Pole-Position der Saison und die Direktqualifikation für den Finallauf. Crashs blieben nicht aus. Schon am Samstag waren einige Piloten auf der Bahn gewesen und auch da hatte es früh den einen oder anderen heftigen Einschlag gegeben – mal war es die Technik, die nach dem Winter noch nicht ganz so zuverlässig war wie erhofft, meist waren aber es die Fahrer selbst, die ihre vermeintliche Frühform überschätzten.

Mit Spannung wurde natürlich erwartet, wer mit welchem Material aus der Winterpause zurückkehren würde. Ein informativer Rundgang durch beide Fahrerlager war daher für jeden eigentlich obligatorisch. Wirkliche Überraschungen blieben jedoch aus, die meisten Wechsel hatten sich längst schon herumgesprochen.

Unterm Strich war es aber ein gelungener Testtag, an dem das Thermometer doch noch wie angekündigt auf über 20 Grad kletterte und der die Vorfreude massiv steigerte. Der Minicar-Club (MCK) e.V. Dormagen mit Walter Weber an der Spitze hatte seine permanente Rennstrecke bestens präpariert und sorgte mit Leckerem vom Grill, mit reichlich Kaffee und auch dem einen oder anderen Kölsch für zusätzlich gute Laune im gut gefüllten Fahrerlager. Denn das Nitro-West-Warmup wurde auch für jene zum Stelldichein, die noch nicht ganz für den Start in die neue Rennsaison gerüstet sind, vielleicht weil sie noch sehnsüchtig auf das Eintreffen der neuen Konstruktionen von Mugen und Xray warten. Aber noch bleiben ja ein paar Tage bis zum Auftakt zur Sportkreis-Meisterschaft West (SWM), die am 16./17. April an gleicher Stelle ausgetragen wird.

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