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WM VG10 #6: Teemu Leino auf Pole-Position - nur Marc Rheinard im Halbfinale

Etliche Verschiebungen brachten die beiden letzten Vorläufe fünf und sechs der Weltmeisterschaft VG10 in Thailand. Auch sieben der elf deutschen Teilnehmer konnten sich am sechsten WM-Tag verbessern, unterm Strich ist das bisherige Abschneiden für das DMC-Team insgesamt enttäuschend. Einzig und allein Marc Rheinard (Capricorn/Capricorn) schaffte als 18. gerade noch den Sprung direkt ins Halbfinale. Mit 39 Runden in 10.10,698 Minuten gelang ihm die entscheidende Verbesserung im allerletzten Vorlauf auf der Strecke von RC Addict in Bangkok. Auch an der Spitze konnten fast alle Fahrer noch einmal zulegen, die Direktqualifizierten blieben aber letztlich die gleichen wie schon am Vortag, nur die Reihenfolge änderte sich etwas. Der Finne Teemu Leino (HB/LRP) und der Niederländer Jilles Groskamp (Caprivorn/Maxima) schafften im sechsten Durchgang als einzige sensationelle 40 Runden, Leino in 10.11,351 und Groskamp in 10.13,269. Der Japaner Atsushi Hara (HB/O.S.) schob sich mit 39 Runden in 10.00,149 auf Rang drei vor, der Thailänder Meen Vejrak (KM/Novarossi) verbesserte sich auf 39 Runden in 10.04,019, büsste trotzdem eine Position ein und ist nun Vierter. Diese vier Piloten stehen somit bereits als Teilnehmer am 60-Minuten-Finale am Samstagnachmittag fest.

Alle Fahrer auf den ersten 18 Plätzen erzielten ihre persönliche Bestzeit im sechsten Vorlauf, mit Ausnahme von Lokalmatador Surikarn C. (Xray), der vom neunten auf den 15. Platz abrutschte. Zu den Aufsteigern zählten vor allem die beiden Serpent-Piloten Mark Green (England, P8) und Daan Jacobs (Niederland, P14), aber auch der Australier Peter Jovanivic auf P12 sowie der Brite Kyle Branson auf P13. Während Marc Rheinard, der Dritte der WM VG10 vor zwei Jahren in Houston/Texas, sich Tag für Tag verbesserte und nun als 18. der bestplatztierte Deutsche ist, fielen Dirk Wischnewski und Robert Pietsch, vor zwei Jahren noch auf der WM-Pole, nicht nur aus den Top 10 heraus, sondern letztich auch aus dem Halbfinale. Robert Pietsch fand sich auf dem 23. Rang wieder, Wischnewski auf dem 24. Beide waren im sechsten Heat auf dm Weg sich noch einmal zu verbessern, doch bei beiden gab es beim Tankstopp einen Motorabsteller. Sichtlich zufrieden war dagegen Michael Salven, der zwar im sechten Vorlauf durch eine Kollision Zeit verlor und auch noch in der letzten Runde leer ging, aber mit 38 Runden in 9.56,084 trotzdem seinen besten Lauf erzielte und damit einen erheblichen Sprung auf Rang 30 und damit ins Viertelfinale machte. Aus dem fiel Ronald Völker (Shepherd) raus, obwohl er im fünften Vorlauf sich auf 38 Runden in 10.03,346 verbesserte, was aber nur zu Platz 36 reichte.

Rico Kröber (Xray) verbesserte im sechsten Vorlauf seine Zeit, fiel aber von 53. auf den 55. Vorlaufrang zurück. Gleiches gilt für Toni Gruber (Serpent), der von P56 auf P61 abrutschte. Den größten Sprung machte Patrick Nähr (Speherd) und zwar vom 121. auf den 67. Platz, und das obwohl er nicht in seinem besten Vorlauf, dem fünften, nach 37 Runden nicht einmal über die volle Zeit kam. Kai-Oliver Guttschau (Mugen) konnte sch am Donnerstag nicht verbessern und rutschte vom 58. auf den 69. Platz ab. Auf Platz 70. arbeite sich Patrick Schäfer (Shepherd) mit 37 Runden im fünften Vorlauf nach vorne, nachdem er am Mittwochabend nur Rang 104 belegt hatte. Gar nichts ging am Donnerstag bei Bernd Rausch (KM), dessen Vorläufe fünf und sechs seine beiden schlechtesten waren und er somit von Rang 77 auf Rang 87 purzelte.

Die TOP 18 nach sechs Vorläufen:

  1. Teemu Leino (FIN) HB/LRP - 40 Rd. / 10.11,351 Min. (6)
  2. Jilles Groskamp (NED) Capricorn/Maxima - 40 / 10.13,269 (6)
  3. Atsushi Hara (JPN) HB/O.S. - 39 / 10.00,149 (6)
  4. Meen Vejrak (THA) KM/Novarossi - 39 / 10.04,019 (6)
  5. Keisuke Fukuda (JPN) Mugen/Picco - 39 / 10.02,764 (6)
  6. Alexander Hagberg (SWE) Xray/Orcan - 39 / 10.03,305 (6)
  7. Chavit Sirigupta (THA) Mugen/Maxima - 39 / 10.03,414 (6)
  8. Mark Green (GBR) Serpent/Novarossi - 39 / 10.04,707 (6)
  9. Biagio Spataro (ITA) Xray/G-Mar - 39 / 10.04,915 (6)
  10. Dario Balestri (ITA) KM/Novarossi - 39 / 10.05,438 (6)
  11. Andy Moore (GBR) HB/Maxima - 39 / 10.05,550 (6)
  12. Peter Jovanovic (AUS) Capricorn/Novarossi - 39 / 10.05,743 (6)
  13. Kyle Branson (GBR) Mugen/Sirio - 39 / 10.05,755 (6)
  14. Daan Jacobs (NED) Serpent/Max - 39 / 10.06,996 (6)
  15. Surikarn C (THA) Xray/Max - 39 / 10.09,556 (4)
  16. Mongkolplan Lomrose (THA) Mugen/Maxima - 39 / 10.09,576 (6)
  17. Paphon Chanyasak (THA) Xray/Maxima - 39 / 10.09,683 (6)
  18. Marc Rheinard (GER) Capricorn/Capricorn - 39 / 10.10,698 (6)

(Anmerkung: in rot - die direkt für das Finale qualifizierten Teilnehmer. Angabe in Klammern - Vorlauf, in der die persönliche Bestmarke erzielt wurde)

Die Platzierungen der deutschen Teilnehmer:

23. Robert Pietsch (GER) Mugen/Novarossi - 39 / 10.12,177 (2)
24. Dirk Wischnewski (GER) Xray/Orcan - 39 / 10.12,649 (3)
30. Michael Salven (GER) Serpent/Xceed - 38 / 9.56,084 (6)
36.
Ronald Völker (GER) Shepherd/LRP - 38 / 10.03,346 (5)
55. Rico Kröber (GER) Xray/Orcan - 38 / 10.11,361 (6)
61. Toni Gruber (GER) Serpent/Xceed - 38 / 10.14,066 (6)
67. Patrick Nähr (GER) Shepherd/Sonic - 37 / 9.59,586 (5)

69. Kai-Oliver Guttschau (GER) Mugen/Novarossi - 37 / 10.00,594 (4)
70. Patrick Schäfer (GER) Shepherd/Sonic - 37 / 10.02,867 (5)
87. Bernd Rausch (GER) KM/Team Orion - 37 / 10.14,960 (4)

Wegen Problemen mit der Internet-Verbindung ist am Donnerstag während des fünften Laufes das Live-Timing sowie das Online-Streaming aller Resultate auf myRCM.ch ausgefallen.

Am Freitag werden die 1/256- bis 1/16-Finalläufe ausgetragen, jeweils über 20 Minuten.

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